The Phantom Pain of Rojava
Dokumentarfilme, Schweden / Norwegen 2026, 86 Min., kurd. kurmanji OF, engl. UT
Im Jahr 2015 vertrieb eine überwiegend weibliche kurdische Guerilla-Miliz den IS aus der nordsyrischen Grenzstadt Kobanê. Damals genoss sie breite internationale Unterstützung. Zehn Jahre später sind die Frauen in Rojava vor Erdoğans tödlichen Drohnenangriffen untergetaucht und von der Weltöffentlichkeit weitgehend vergessen. Filmemacherin Maryam Ebrahimi will wissen, was aus den Heldinnen geworden ist, und findet sie in einer versteckten, selbst verwalteten Unterkunft für Veteran:innen. Rojda ist in den Kämpfen erblindet, Fadakhar fehlen beide Beine und Zarin kann nach einer Schussverletzung am Kopf nur noch schwer sprechen. Sie alle haben sich ihren widerständigen Geist bewahrt und leisten im Alltag ihren Beitrag. Zusammengehalten werden sie von Sorkhin, ebenfalls Veteranin. Sie hat dieses Haus der Verwundeten trotz aller Verluste und der stetigen Bedrohung zu einem Ort der Wärme und Würde gemacht. Die Nähe, die die Regisseurin zu Sorkhin aufbaut, macht den Film zu einem eindrücklichen und sehr persönlichen Zeugnis vom Leben mit dem Krieg.
- Blut / Verletzungen
- Krieg
- Tod
Regie Maryam Ebrahimi
Produzent:innen Stina Gardell
Premiere Deutsche Premiere
Trailer
An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung.
Katalogseite PDF-Download
Vorstellungen
| 07.11.2026 | 18:45 | Stadthalle | Saal 6 | ||
| 08.11.2026 | 12:45 | Stadthalle | Saal 6 |