Doggerland
Spielfilme, Schweden 2026, 76 Min., schw. OF, engl. UT
Ein Film, der genauso improvisiert ist wie das Leben seines Protagonisten. Der 40-jährige Alf ist Jongleur und wohnt noch bei seiner Mutter. Liebevoll backt sie ihm morgens Croissants auf. In diesem Haushalt redet man konsequent aneinander vorbei – aber das mit Inbrunst. Gespielt werden die beiden von John und Anita Holm, die tatsächlich Mutter und Sohn sind. Die schwarz-weißen 16-mm-Bilder sorgen für einen nostalgischen Touch und sind zugleich politisch aufgeladen. Ist Alf der letzte Verweigerer in einem spätkapitalistischen System? Beim Angeln denkt er über eine Europatournee nach. Der Schauplatz des Films, die ehemalige Industriestadt Norrköping, bringt ihre eigene Wirklichkeit mit ein: Die riesigen Backsteinfabriken am Fluss sind schon lange nicht mehr in Betrieb, einige von ihnen wurden zu Kulturzentren umfunktioniert. Doch für Kultur ist kein Geld mehr da. In schöner Beiläufigkeit und begleitet von beschwingten Klängen werden Fragen aufgeworfen, die weit über die schwedische Stadt hinausweisen.
Regie Kim Ekberg
Drehbuch Kim Ekberg
Produzent:innen Kim Ekberg, Maria Lundström
Produktionsfirma
Post Post AB, Mail: info@postpost.nu, Web: https://www.postpost.nu/
Cast John Hom (Alf), Anita Holm (Monica), Roger Carlsson (Rogga), Kalle Thuleman (Stefan), Astrid Drettner (Magda)
Trailer
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Vorstellungen
| 04.11.2026 | 19:00 | KOLK 17 | |||
| 06.11.2026 | 13:30 | Stadthalle | Saal 3 | ||
| 07.11.2026 | 10:15 | Stadthalle | Saal 4, 35 mm | ||
| 08.11.2026 | 16:15 | Stadthalle | Saal 4, 35 mm |